Schauhöhlen
Laichinger Tiefenhöhle

Die Laichinger Tiefenhöhle ist bis zu 80 Meter tief und die tiefste begehbare Schauhöhle Deutschlands. Keine andere Höhle zeigt die Verkarstung der Alb, die Stockwerksbildungen und den Gesteinsaufbau des Massenkalks eindrucksvoller. Im Eingangsgebäude der Laichinger Tiefenhöhle befindet sich das "Museum für Höhlenkunde". Die Höhle und das Museum sind als GeoPark-Infostelle prädikatisiert. Im Rasthaus gibt es Verpflegung und Einkehrmöglichkeit, ringsum sind schöne Grillstellen und Spielplätze angelegt. Ausführliche Informationen zur Laichinger Tiefenhöhle finden Sie unter www.tiefenhoehle.de. Die Laichinger Tiefenhöhle ist auch der Startpunkt des "Karstkundlichen Wanderwegs". Ein 11 km langer Rundwanderweg führt an zahrleichen Karsterscheinungen vorbei.
Öffnungszeiten:
Woche vor Ostern bis Anfang November: täglich 09:00 bis 18:00 Uhr, Höhlenführung ca. 45 Min. sonntags nach Bedarf, für Gruppen nach Vereinbarung. Anmeldung unter Telefon 0 73 33/ 55 86 (Rasthaus) oder anmelden@tiefenhoehle.de
Hohle Fels

Mit 500 m2 Grundfläche ist der Hohle Fels im Achtal nahe Schelklingen, eine der größten Hallenhöhlen der Schwäbischen Alb.
Fahren Sie den Hohle Fels am besten von Schelklingen kommend an, Parkplatz neben der B 492 (Einfahrt Kläranlage).
Archäologische Grabungen belegen, dass eiszeitliche Tiere und Menschen in den selben Zeitepochen gelebt haben und Höhlen besiedelten. Gegenstände des täglichen Gebrauchs, Waffen, Schmuck und Kunstobjekte u. a. ein Pferdekopf, ein Wasservogel und der "Kleine Löwenmensch", die alle ein Alter von ca. 35.000 Jahren aufweisen, wurden hier gefunden. Der wohl bedeutendste Fund ist die "Venus vom Hohle Fels" - die älteste Figur einer Frau sowie die älteste figürliche Darstellung eines Menschens. Der Hohle Fels ist Station der Höhlenwanderwege rund um Blaubeuren. Einige der Fundstücke sind im Urgeschichtlichen Museum in Blaubeuren ausgestellt. Kontakt: Herr Haggenmüller, Telefon 07394/ 5 95, E-Mail: e.haggenmueller@t-online.de
www.museum-schelklingen.de
Öffnungszeiten:
01.05. - 31.10.: sonntags von 14:00 bis 17:00 Uhr, nur bei guter Witterung
Die Höhle kann von Gruppen außerhalb der Öffnungszeiten nach Voranmeldung besucht werden.
01.11. - 30.04.: zum Schutz der Fledermäuse geschlossen.
Schertelshöhle

Die Schertelshöhle liegt im äußersten Nordwesten des Alb-Donau-Kreises auf der Laichinger Alb bei Westerheim, in einem schönen Wald- und Wandergebiet. Sie beeindruckt durch ihre atemberaubenden Tropfsteinformationen auf einer Gesamtlänge von 212 m. Wissenschaftler schätzen den "Palast der Steine" auf ca. 3 bis 4 Millionen Jahre. Die Höhle ist bequem zu begehen und gut ausgeleuchtet. Eine Höhlenführung dauert 20 Minuten. Im Höhlenrasthaus wird für das leibliche Wohl gesorgt. In nächster Nähe befinden sich eine Grillstelle und eine Spielwiese. Weitere Informationen unter www.schertelshoehle.de
Telefon: 07333 / 7845 (Höhlenhaus), 07333 / 966 60 (Tourist-Info, Westerheim)
Öffnungszeiten:
15. Mai bis 1. Oktober: werktags von 10:00 bis 17:00 Uhr
Palmsonntag bis 15. November: sonntags von 10:00 bis 17:00 Uhr
Sontheimer Höhle

Die Sontheimer Höhle am Rand des Tiefentals, südlich von Heroldstatt, ist die älteste Schauhöhle Deutschlands. Die ehemalige Flusshöhle, wird auf ca. 12 bis 15 Millionen Jahre geschätzt. Die Höhle ist nur ein Teil des einst riesigen Höhlensystems. Im Rahmen des jährlich stattfindenden Höhlenfestes, am Pfingstsonntag, zeigt die Hintere Kohlhaldenhöhle den Besuchern ihre Schätze. Sie wurde erst 1987 entdeckt und liegt ca. 100 m von der Sontheimer Höhle entfernt. Die Tropfsteine verdanken ihren einmaligen Zustand diesem einzigen Besuchstag im Jahr. Die Sontheimer Höhle ist zudem das bedeutendste Fledermausquartier der Schwäbischen Alb. Um die Tiere zu schützen ist die Höhle vom 1. November bis 30. April geschlossen.
Das Höhlenrasthaus lädt zur Einkehr ein. Eine Grillstelle und ein Spielplatz befinden sich bei der Höhle. Öffnungszeiten Höhlenrasthaus, ganzjährig: Sa 14:00 bis 22:00 Uhr, So 9:00 bis 18:00 Uhr, Kontakt: 07389/ 906109, www.sontheimer-hoehle.de , info@sontheimer-hoehle.de
Öffnungszeiten Höhle:
01. Mai - 31. Oktober: Sa 14:00 bis 17:00 Uhr und So 10:00 bis 17:00 Uhr, wochentags und für Gruppen ab 10 Personen nach Voranmeldung, Telefon: 07389/906404
Höhlen in der näheren Umgebung
Charlottenhöhle

Ein wahres Tropfsteinschloss erwartet die Besucher der Charlottenhöhle bei Giengen-Hürben. Mit 587 m ist sie die längste Schauhöhle der Schwäbischen Alb. 1893 entdeckt, wurde sich nach der damaligen Königin Charlotte von Württemberg benannt. Im Gegensatz zu den Lonetalhöhlen wurde die Charlottenhöhle nicht von den Jägern der Eiszeit besiedelt, lediglich Tiere wie Höhlenbären suchten darin Unterschlupf. Kontakt: Stadtverwaltung Giengen, i-Punkt, Telefon: 07324/ 9 52-292, Höhlenverwaltung Telefon: 07324/ 61 85, Kiosk Höhleneingang Telefon: 07324/ 72 96
Öffnungszeiten:
April - Oktober: werktags 9:00 bis 11:30 Uhr und 13:30 bis 16:30 Uhr, sonn- und feiertags von 9:00 bis 16:30 Uhr, Führungen für Gruppen nach Voranmeldung
Wimsener Höhle

Die Wimsener Höhle liegt bei Hayingen. Im hinteren Bereich der Höhle befindet sich eine Quelle, aus der sich ein Höhlenfluss bildet. Zur Höhlenbesichtigung sind Boote vorhanden. Etwa 70 m reicht der Wasserweg in den Berg.
Öffnungszeiten: April bis Oktober, täglich 10:00 bis 19:00 Uhr, sonst nach Vereinbarung, www.wimsen.de , info@wimsen.de, Telefon: 07373 / 915260 (Gaststätte)
Auf www.mammutland.de und www.eiszeitkunst.de bekommen Sie einen besonderen Einblick in die prähistorischen Funde und in die Forschungsgeschichte.


