Schlösser und Burgen

Schloss Mochental

Schloss Mochental

Weithin sichtbar erhebt sich westlich von Ehingen-Kirchen über einem verlassenen Flussbett der Donau Schloss Mochental. Im Nordwestflügel liegt die Nikolauskapelle. Besonders sehenswert ist der Freskenzyklus über das Leben des Heiligen Nikolaus. Über der Kapelle befindet sich der Fest- und Prunkraum, der Hubertussaal mit einem Deckenbild. Heute beherbergt Schloss Mochental eine deutschlandweit angesehene Galerie Schrade für moderne Kunst. Einen Besuch wert ist auch, das im Schloss Mochental untergebrachte, erste Besenmuseum der Welt. Telefon: 07375/418

Öffnungszeiten: Di-Sa 13.00 Uhr-17.00 Uhr, So, Feiertage 11.00-17.00 Uhr

89584 Ehingen/Mochental
Tel. 07375/418
schrade@galerie-schrade.de
www.schrade-mochental.de

 

Schloss Erbach

Schloss Erbach

Das Renaissanceschloss, beeindruckt durch seine Doppelgiebelfassade und die vier gedrungenen Rundtürme. Die Anlage ist von einem Burggraben und einer mächtigen Wehrmauer umgeben. Über eine Zugbrücke gelangt man in den Schlosshof. Seit 1620 ist das Schloss Erbach im Privatbesitz der Reichsfreiherren von Ulm und Erbach. Ein Teil der Räume ist als Schlossmuseum zugänglich (nur für Gruppen, Telefon: 07304/4646). Die reiche Innenausstattung stammt zum Teil noch aus der Erbauungszeit. Der historische Gewölbekeller bildet die einzigartige Kulisse für Gruppenevents mit feiner Gastronomie.
www.schloss-erbach-ulm.de

 

Schloss Bernstadt

Schloss Bernstadt

Der symmetrische Renaissancebau in Bernstadt wurde 1549 von Georg Besserer, Mitglied einer Ulmer Patrizierfamilie, als Landsitz erbaut. Nach der Zerstörung des Schlosses im Jahr 1688 wurde es zu Beginn des 18. Jahrhunderts im Stil des Barocks wieder aufgebaut. Heute beherbergt das Bernstadter Schloss die Gemeindeverwaltung und das Heimatmuseum. Besonders sehenswert sind zwei restaurierte Stuckdecken aus den Jahren 1720 bis 1750. Im historischen Festsaal kulturelles Veranstaltungsprogramm.
www.bernstadt-wuertt.de

 

Ober- und Unterschloss in Oberbalzheim

Schloss Oberbalzheim

Oberes Schloss, Unteres Schloss und Dreifaltigkeitskirche, die älteste evangelische Kirche in Oberschwaben, bilden in Oberbalzheim zusammen ein eindrucksvolles Ensemble. Auf einem Wandgemälde im Turmzimmer des Oberen Schlosses sind Szenen aus dem ritterlichen Leben dargestellt. Die beiden Schlossgebäude sind heute Wohnsitz des Freiherren von Massenbach bzw. dienen der Gutsverwaltung. Besucher können im Schlossweihergarten verweilen mit direktem Blick auf die gesamte Anlage und haben Zugang zur Kirche.

 

Schloss Oberkirchberg

Schloss Illerkirchberg

Die Grafen Fugger-Oberkirchberg ließen Ende des 18. Jahrhunderts eine ausgedehnte Schlossanlage auf einem Hügel über dem Illertal errichten. Durch das Schlossportal mit Rokkokogiebel gelangt man in den trapezförmigen Binnenhof, an der Nordspitze begrenzt durch das eigentliche dreigeschossige und dreiflügelige Schloss, an der Südseite durch Stallungen und die katholische Pfarrkirche St. Sebastian. Das Schloss ist bis heute Wohnsitz der gräflichen Familie.

 

Schloss Oberherrlingen und Schloss Klingenstein in Blaustein

Schloss Klingenstein in Blaustein

1588 errichteten die Herren von Bernhausen das bis heute erhaltene Renaissanceschloss Oberherrlingen. Der dreigeschossige Bau mit zwei Spitzgiebeln und teils aufgemalter Fassadengliederung ist heute in Privatbesitz.
Im Ortsteil Klingenstein ließ Freiherr Franz von Bernhausen im ehemaligen Burgareal 1756 ein weiteres Schloss bauen (Foto), weithin sichtbar über dem Blautal. Reste der alten Burgruine, der Schlosshof und die Schlosskapelle sind für Besucher frei zugänglich.
Informationen: Stiftungsvorsitzender Herr Schall, Telefon: 0 89/ 609 38 87.

 

Rusenschloss Blaubeuren

Blaubeuren Rusenschloss

Vom Blautopf in Blaubeuren gelangt man über einen Wanderweg zu den Ruinen des Rusenschlosses (12./13. Jh.), auf einem Felsen 150 m hoch über dem Blautal gelegen. Auf der höchsten Platte sind noch Fragmente des Wohnturms und der Mauern zu besichtigen. Allein der weite Ausblick über das Ach- und Blautal ist einen Besuch wert. Früher schon diente der südliche Anbau als Aussichtspunkt.

89143 Blaubeuren
Tel. 07344/92 10 25
tourismuszentrale-blaubeuren@arcor.de
www.blaubeuren.de

 

 

Burgruine Rechtenstein

Burg Rechtenstein

Vom mächtigen, im Inneren romanischen, Bergfried der Burgruine Rechtenstein bietet sich ein atemberaubender Anblick hinüber zum Kloster Obermarchtal und hinein ins Donautal. Die Überreste der Anlage sind Zeitzeugen des Reichtums und der Bedeutung der Burg Rechtenstein und deren Besitzer, die Herren von Stain. Im 19. Jahhundert dienten Teile der Burganlage als Archiv und Armenhaus der Gemeinde Rechtenstein. Unterhalb der Burg Felsformation mit Geisterhöhle.

Der Schlüssel zum Burgturm ist bei Familie Dreher im Burghof erhältlich.

Geisterhöhle von April bis Oktober geöffnet.

89611 Rechtenstein
Tel. 07375/244 (Bürgermeisteramt)
gemeinde@rechtenstein.de
www.rechtenstein.de

 

Burgruine Wartstein

Blick auf Großes Lautertal

Westlich von Ehingen-Erbstetten liegt über dem Lautertal die Burgruine Wartstein. Von der 1495 niedergebrannten Burganlage steht auf hohem Felsen noch die turmartige Schildmauer, die für Besucher über Wanderwege erreichbar und frei zugänglich ist. Von hier bietet sich ein unvergleichlicher Blick ins Große Lautertal (siehe Foto), das burgenreichste Tal der Schwäbischen Alb. Einige Kilometer weiter befinden sich die Überreste der Burg Reichenstein.
Der Burgturm ist von April bis Oktober am Wochenende für Besucher geöffnet.

www.grosses-lautertal-alb.de

 

Römerturm

Römerturm in Emerkingen

Von dem imposanten Schloss der Herren von Emerkingen ist heute nur noch der massive, viereckige Schlossturm, der sogenannte Römerturm erhalten. Dieser verdeutlicht wie bedeutend und groß die Schlossanlage einst war. Von hier bietet sich ein wunderbarer Ausblick. Im Turm-Museum ist die Geschichte der Burg dargestellt.

Öffnungszeiten: Mo-Fr 9.00-11.30 Uhr
                          Do 14.00-19.00 Uhr
(Schlüssel im Rathaus erhältlich)

Schlossstraße 12
89607 Emerkingen
Tel. 07393/2239
info@emerkingen.de
www.emerkingen.de

 

Burg Hohenschelklingen

Burg Hohenschelklingen

Die Burganlage wurde im 16. und 17. Jahrhundert zerstört. Nur der Bergfried (1265) mit einer Verkleidung aus Buckelquadern ist heute noch erhalten. Wer heute zu dem auf drei Seiten steil abfallenden Bergrücken hinaufsteigt, kann die fünfgeschossige Ruine mit quadratischen romanischen Bergfried besichtigen. Ein besonderes Schmuckstück ist das frühgotische Fenster im oberen Bereich des Turms. Die Burgruine bietet einen weiten Blick ins Ach-, Schmiech- und Blautal.
Der Burgturm ist von April bis September jeden 3. Sonntag im Monat von 14.00 bis 17.00 Uhr geöffnet.

89601 Schelklingen
Tel. 07394/897
www.schelklingen.de