Kulturlandschaft des Jahres 2011/2012
Der Schwäbische Heimatbund hat Teile der Schwäbischen Alb mit dem Albuch, Härtsfeld und Lonetal zur Kulturlandschaft 2011/2012 erklärt.
Baden-Württemberg ist reich an schönen Landschaften. Jede hat ihr unverwechselbares Gesicht. Ihr hoher Wert ist vielen Menschen dabei nicht immer bewusst. Der Schwäbische Heimatbund kämpft seit Langem um den Erhalt und die vernünftige Entwicklung unserer Landschaften. Mit dem Projekt »Kulturlandschaft des Jahres« soll auf deren Schönheit und auf die Bedeutung unserer Heimat aufmerksam gemacht werden. Gemeinsam mit örtlichen Partnern und durch vielerlei Veranstaltungen wird für die Pflege der Landschaft und eine schonende künftige Gestaltung geworben. Bei dem Projekt wird jeweils über einen Zeitraum von zwei Jahren ein Gebiet unseres Landes in all seiner Eigenart ins Blickfeld der Öffentlichkeit gerückt. Stromberg, Heuchelberg und Zabergäu waren 2009/10 die ersten so hervorgehobenen Kulturlandschaften. Albuch, Härtsfeld und Lonetal folgen nun 2011/12. Sie bilden den nordöstlichen Teil der Schwäbischen Alb, dem höchsten Stockwerk des südwestdeutschen Schichtstufenlandes. Die Alb ist eine eigenwillige Landschaft, in der sich viele Naturschönheiten und Kulturgüter entdecken und erleben lassen.
Die Region ist Teil der LEADER-Brenzregion und gehört zum GeoPark Schwäbische Alb. Auf Schritt und Tritt begegnen uns Geschichte und Kultur. Frühe Menschen schufen im Tal der Lone die faszinierenden und ältesten Kunstwerke der Menschheitsgeschichte – Löwenmensch, Mammut und Vogelherdpferdchen sind nur einige Exemplare. Kelten, Römer, Alamannen und Merowinger gestalteten die Landschaft und hinterließen ihre Spuren - unsere Kulturlandschaft entstand.
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