Kirchen und Klöster

Oberdischingen, Katholische Pfarrkirche "Zum heiligen Namen Jesu"

Schwäbisches Pantheon, Kirche Oberdischingen

Das "Schwäbische Pantheon" wird die im Jahr 1831 fertiggestellte Pfarrkirche in Oberdischingen oft genannt. Diesen Namen verdankt der ungewöhnliche Zentralbau seinem Grundriss, dem Pantheon in Rom nachempfunden. Die nüchterne Innenausstattung unterstreicht den großartigen klassizistischen Raumeindruck.

 

 

Oberstadion, Katholische Pfarrkirche "Sankt Martin"

Kirche Oberstadion

Eine Fülle von herausragenden Tafelbildern und Schnitzfiguren erwartet die Besucher der im Jahr 1473 geweihten und 1782 umgestalteten Kirche. Die reiche Ausstattung zeigt das Repertoire der Ulmer Werktstätten in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts auf eindrucksvolle Weise.

 

 

Erbach, Pfarrkirche "Sankt Martin"

Erbach Pfarrkirche

Die Pfarrkirche St. Martin liegt in unmittelbarer Nachbarschaft des Erbacher Schlosses auf einer Anhöhe. Der harmonische Innenraum überrascht mit einer prächtigen Ausstattung. Die Erbacher Kirche ist der Höhepunkt von Franz Martin Kuen's Spätwerk: 20 Fresken bedecken die Gewölbeflächen des Kirchenraums. Sehenswert sind auch Hochaltar, Rokkokokanzel (1770) und Stuckornamente von Ignaz und Joseph Anton Finsterwalder.

 

Dietenheim, Katholische Pfarrkirche "Sankt Martin"

Dietenheim Pfarrkirche

Eine ungewöhnliche Kostbarkeit ist in der neugotischen St. Martinskirche zu bewundern: Das Heilige Grabtuch, ein von Franz Xaver Forchner aus Dietenheim im Jahr 1727 geschaffenes Fastentuch, stellt die Menschheitsgeschichte und die Passion Christi dar. Das von Graf Franz Adam Fugger gestiftete Tuch verhüllt während der Karwoche die Chorapsis.

 

Schelklingen, Katholische Kirche "Zur heiligen Afra"

Schelklingen Friedhofskapelle

Den größten überlieferten hochgotischen Wandmalereizyklus Schwabens vermutet man wohl kaum in der von Außen schmucklosen Friedhofskapelle, die um 1300 errichtet wurde. Auf drei Seiten des Chores sind die figuren- und detailgetreuen Bilder angeordnet. Sie zeigen die Passion Christi und verschiedene Heiligenmartyrien.

 

Unterwachingen, Katholische Pfarrkirche "Sankt Cosmas und Damian"

Pfarrkirche Unterwachingen

1754 - 1757 von Giovanni Caspare Bagnato anstelle einer Vorgängerkirche erbaut, präsentiert sich die stattliche Kirche im aufwendigen Barockstil.
Die Stukkaturen wurden von Francesco Pozzi ausgeführt, das farbenfrohe Deckengemälde (1756) stammt von Joseph Ignaz Wegscheider. Das 1689 erbaute Pfarrhaus ist mit der Kirche durch einen Gang im ersten Geschoß verbunden.

 

Kloster Obermarchtal

Kloster Obermarchtal

Das Kloster Obermarchtal mit der ehemaligen Prämonstratenser Abteikirche St. Peter und Paul ist ein barockes Schmuckstück. Im Kircheninneren wird man überwältigt von dem voluminösen, weißen Stuck. Auf farbenprächtige Fresken wurde verzichtet. Zahlreiche Kunstschätze offenbaren sich in der Kirche. Der Hochaltar zeigt die  Heiligen des Prämonstratenserordens und die Kirchenpatrone. Die denkmalgeschützte Hauptorgel wurde in einem Rokkokogehäuse errichtet und ist das Werk von Johann Nepomuk Holzey. Ein weiterer Schatz des Klosters Obermarchtal ist das Refektorium, auch Spiegelsaal genannt. 12 große und 150 kleine Spiegel werfen das Bild der farbenfrohen Fresken zurück. Führungen: für Gruppen, Telefon 073 75/95 9 100, regelmäßig Münsterkonzerte
www.kirchenmusik-obermarchtal.de

 

Kloster Blaubeuren

Kloster Blaubeuren

Das Prunkstück der Klosterkirche ist der spätgotische, doppelflügelige Hochaltar. Das Badhaus (Klosterküferei und -kellerei) ist ein alemannisches Fachwerkgebäude. Das Badhaus diente den Mönchen und ihren Gästen als Erholungsort. Dort ist heute das Heimatmuseum der Stadt Blaubeuren untergebracht. Heute befindet sich im Kloster außerdem noch das Evangelisch-theologische Seminar, ein öffentliches altsprachliches Gymnasium mit evangelischem Internat.
Informationen und Führungen:
Telefon: 073 44/96 26 25 (Kloster) oder 073 44/92 10 25 (Tourist Info)
www.blaubeuren.de

 

Kloster Ehingen

Kloster Ehingen

Im alten, rekonstruierten Kreuzgang kann die freigelegte Holzfelderdecke aus dem 17. Jahrhundert bewundert werden. Im Veranstaltungssaal werden Theater und Musik geboten. Der ursprünglich spätgotische Bau der Liebfrauenkirche wurde von den Franziskanermönchen in ein frühbarockes, reich geschmücktes Kunstwerk umgebaut. Mittelpunkt des steinernen Hochaltars ist das Gnadenbild der Muttergottes. Information: Telefon 073 91/503 500
www.ehingen.de

 

Kloster Urspring, Schelklingen

Kloster Urspring

Außer dem romanischen Taufstein ist von dem ursprünglichen Klostergebäude der Benediktinerinnen in Urspring bei Schelklingen nichts erhalten. Die Anlage wurde bei einem Brand zerstört. Ab 1481 wurde der Klosterkomplex vollkommen neu errichtet. Aus der gleichen Epoche stammen auch die wunderschönen Wandmalereien. Die ehemalige Klosterkirche St. Ulrich erinnert mit ihren einfachen Barockformen an ihre Bauzeit (1622- 1627). Bemerkenswert sind eine große Nonnenempore mit vortretendem Erker für die Meisterin (Äbtissin) und eine offene Vorhalle mit spätgotischen Gewölben. Heute beherbergt der Klosterkomplex die Urspringschule. Die Anlage ist frei zugänglich, Schlüssel für die Kirche im Sekretariat der Urspringschule, Telefon: 073 94/ 24 60.

 

Kloster Untermarchtal

Kloster Untermarchtal

Das Schloss, heute Mutterhaus der Vinzentinerinnen, birgt ein herrschaftliches Treppenhaus mit geschnitztem Balustergeländer sowie im zweiten Obergeschoss eine qualitätvolle Stuckdecke, beides aus dem beginnenden 18. Jahrhundert. Stille und Andacht findet man in der Hauskapelle mit frühgotischen Skulpturen und einem hochbarocken Chorgestühl aus Rottenmünster. Im großen Saal zeigen gemalte Leinwandtapeten (Anfang 19. Jahrhundert) die Ansichten der fürstlichen Wallersteinischen Schlösser. Die Außenanlagen sind frei zugänglich. Informationen: Telefon 073 93/91 73 83, www.untermarchtal.de