Karstquellen

Blautopf

Blaubeuren Blautopf

Am Rand der Altstadt von Blaubeuren entspringt die wohl berühmteste Karstquelle Deutschlands - der Blautopf - von der Akademie der Geowissenschaften als "Nationaler Geotop" ausgezeichnet.

Nach Regenpausen ist das Wasser ein tiefes, reines blau, ansonsten türkisgrün. Die einmalig schöne Lage des Blautopfs im felsigen Talkessel von Blaubeuren, die Farbe und die Tiefe des Wassers machen ihn zu einem der beliebtesten Ausflugsziele auf der Schwäbischen Alb. Gespeist wird der Blautopf von einem weit verzweigten, unterirdischen Höhlensystem.

Lauterquelle

Lauterquelle

Die Blau erhält auf ihrem Weg zur Donau von Blaubeuren nach Ulm noch einmal Zuwachs. In Blaustein-Herrlingen mündet die Kleine Lauter ein. Sie entspringt in dem kleinen Dorf Lautern in einer Talschlucht am Fuß einer schroffen Felswand und durchfließt munter ein enges Wiesental, in dem früher mehrere Mühlen standen. In der Nähe des Quelltopfes steht ein schmuckes altes Kirchlein mit Flügelaltar und gotischen Wandmalereien.

Urspring- und Achquelle

Urspringquelle

Urspring, so wird die romantische Quelle im Kloster Urspring, nahe Schelklingen genannt. Auch das Kloster, ein ehemaliges Benediktinerinnenkloster mit sehenswerter Kirche, wurde nach der Quelle benannt. Nach ca. 200 m mündet das junge Wasser bereits in die Ach, die ihre Quelle nur wenige Schritte entfernt im freien Feld hat. Ähnlich wie der Blautopf in Blaubeuren liegen die Quellen in herrlicher landschaftlicher Umgebung.
Über Schelklingen fließt die Ach nach Blaubeuren, wo sie kurz nach dem Blautopf in die Blau mündet.

Schmiechquelle

Schmiechquelle

In einem Weiler oberhalb von Schelklingen-Gundershofen entspringt in einer Felsnische die Schmiech. Die ergiebige Quelle bringt genügend Wasser hervor und mit stetigem Gefälle kommt das Flüsschen ins Laufen, das früher einige Mühlen antrieb. Durch ein enges, romantisches Tal fließt die Schmiech zunächst in östliche Richtung nach Schmiechen. Dann wendet sie sich nach Süden und durchfließt das breite Urtal der Donau nach Ehingen.

Lonequelle

Lonequelle

Die Lone entspringt an einem idyllischen ca. 6 m tiefen Quelltopf in Lonsee-Urspring im Lonetal und fließt in östliche Richtung der Brenz zu. Das Tal, das sie dabei benutzt ist eigentlich viel zu groß für das kleine geschwungene Flüsschen. Alles spricht dafür, dass die Lone einst ein großer Fluss war, der seinen Ursprung wohl im Schwarzwald hatte. Das heutige Lonetal ist eine bemerkenswerte Naturfläche mit vielen seltenen und geschützten Pflanzen und Tieren.

Nauquellen

Nauquelle

Gleich von mehreren Quellen wird das durch die Stadt Langenau ziehende Flüsschen Nau gespeist. Die Hauptquelle liegt am nordwestlichen Rand von Langenau beim Naturfreundehaus. Von dort fließt die Nau stadteinwärts und bedient sich weiterer kleinerer Karstquellen, wie den Löffelbrunnen im alten Burghof. Die Nau verlässt Langenau gut gestärkt, fließt durch die Riedebene und mündet bei Günzburg in die Donau.